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- Geschrieben von: Ewald Klumpp
- Kategorie: Chronik
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Im kleinen Kloster Abendrot herrscht helle Aufregung! In einem Brief hat das Bistum verfügt, dass der Orden aufgelöst und die Nonnen auf andere Klöster aufgeteilt werden, wenn sich an der wirtschaftlichen Situation nicht schnellstens etwas ändert! Zu allem Übel kommt noch hinzu, dass der hinterhältige Bürgermeister Dünkel den Nonnen hinter ihrem Rücken die Pacht für die Obstwiesen und Weinberge kündigt!
Ausgerechnet jetzt, wo die Bäume reichlich tragen und die vollen Rebstöcke die besten Trauben für einen edlen Wein hergeben. Ohne Wissen des Bistums haben die drei Nonnen Gottfrieda, Appolonia und Pankrazia heimlich eine alte, natürlich verbotene Tradition eingeführt und aus der Not eine Tugend gemacht. In den Klostermauern wird munter Schnaps gebrannt und auch Wein gekeltert!
Leider bleibt diese Untugend nicht lange unentdeckt und das Bistum schickt Domkapitular Hansemann, in Kirchenkreisen „der Schnüffler“ genannt, der dem unchristlichen Gelage ein Ende bereiten soll. Gemeinsam mit Frau von Suppenhahn und einem gewissen Ernst Schnappes, trifft er im Abendrot ein, um schnellstens den Verkauf des Klosters in trockene Tücher zu bringen!
Nur haben die Herrschaften die Rechnung ohne die handfesten Nonnen gemacht und auch Heribert lässt nicht lange auf sich warten! Hat Babett mit ihrer Vorsehung doch recht gehabt?
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Schwester Gottfrieda |
Oberin des Klosters Abendrot |
Bianca Straub |
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Schwester Pankrazia |
Gemeindeschwester, sorgt für das Wohl aller |
Annette Ohnmacht |
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Schwester Appolonia |
Älteste der Drei, schwerhörig, Brennmeisterin für Schnäpse, trinkt selbst gerne |
Maria Doll |
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Pfarrer Moritz |
Pfarrer der Gemeinde, gütig und gutmütig |
Matthias Streck |
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Michael Krötz |
Gärtner und Mädchen für alles im Kloster |
Hansjörg |
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Babett Fenchel |
Alte Kräuterfrau, erzählt wilde Geschichten |
Verena Reith |
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Domkapitular Hansemann |
Vom Bistum geschickt |
Ewald |
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Elvira von Suppenhahn |
Gräfin, aufgetakelte Person |
Mia Kelsch |
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Egon Dünkel |
Bürgermeister, geldgierig |
Marcel |
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Eulalia Dünkel |
Frau des Bürgermeisters |
Alina Haas |
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Bruno Schnäpperli |
Will die Nonnen übers Ohr hauen |
Timo |
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Heribert |
Klosterfraunarzissengeist |
Manfred Doll |
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Bearbeitung und Regie: |
Hans Peter Doll |
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Vor vielen Jahren hatte das Gasthaus „Zur roten Eule“ in Stadt und Land nicht gerade den besten Ruf. Die damalige Wirtin, genannt die rote Lola, war alles andere als eine tugendhafte Dame und viele Herren aus der Umgebung waren ihr nicht nur freundschaftlich zugetan.
Als das Gerücht aufkam, dass ein Kind unterwegs war, entzog man ihr eilig die Konzession und notgedrungen zog sie fort. Nun ist sie wieder im Land samt Tochter Elsi, die endlich ihren Vater kennen lernen möchte. Es kommen da so einige in Frage, aber keiner will es gewesen sein.
Schließlich hat man seinen guten Ruf zu verlieren und dieser geht der sogenannten ehrenwerten Gesellschaft über alles. Und weil diese ebenfalls so einiges auf dem Kerbholz hat, wird natürlich am liebsten vor der Haustür des anderen gekehrt, als vor seiner eigenen Tür. Und dann steht zu allem Übel auch noch ein Vaterschaftstest an!
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Minna Plupp |
neugierig, tratscht, ratscht und klaut wie ein Rabe |
Sabrina Huber |
| Werni Plupp | Pantoffelheld, naiv, Minnas Mann | Ewald Klumpp |
| Wölfi Plupp | einfältig und sehr naiv, Sohn von Minna und Werni, wohnt noch im Elternhaus | Hansjörg Doll |
| Wiltrud Stöpsel | steht unter dem Pantoffel ihres Mannes | Verena Reith |
| Hugo Stöpsel | Iispelt stark, Wiltruds Mann, ist ein Messi | Manuel Klumpp |
| Oma Käddi Stöpsel | ist die Cleverste im ganzen Hinterhof, Hugos Mutter | Maria Doll |
| Jolante Schmuser | auch genannt die „rote Lola“, tüchtige Geschäftsfrau | Annette Ohnmacht |
| Elsi Schmuser | Jolantes Tochter, genauso einfältig wie Wölfi, Iispelt stark | Alina Haas |
| Otto Gierschlund | Bürgermeister und Sparkassendirektor, spricht hinter jedem Satz „schön, schön“ | Marcel Doll |
| Heinz Strulli | Wachtmeister, gemütlich und faul | Matthias Streck |
| Frau Doktor Kindlein | Landärztin | Patricia Klumpp |
| Bearbeitung und Regie: | Hans Peter Doll |

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